Wüstenzeiten

Wüstenzeiten sind besondere Herausforderungen im Leben

Dürre-Zeiten, in denen scheinbar nichts passiert. Durststrecken, in denen man glaubt, im Einerlei zu versanden. Um einen herum nichts als Eintönigkeit, in den Farben, in den Geräuschen. Du fühlst dich endlosem Nichts überlassen.

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Doch je länger du dich dem ausgesetzt siehst, um so mehr werden deine Sinne geschärft. Auf einmal bekommt die Stille einen Klang. Du nimmst den Wind wahr, der stetig Veränderung um dich herum bewirkt, die du kaum mitbekommen hast. Jeder noch so ferne Farbtupfer springt dir ins Auge. Tatsächlich ist die Wüste gar nicht so öde, wie man sie empfunden hat. Sie konfrontiert einen mit dem Wesentlichen:  die Orientierung nicht zu verlieren, um hindurch und ans Ziel zu kommen. Dabei muss ich meine Reserven im Blick  behalten, darf mich nicht zu sehr verausgaben. Das Mode- Wort „Achtsamkeit“ bekommt eine neue Bedeutung. Acht haben auf mich selbst! Ich habe die Wüste real zum ersten Mal in den Sanddünen des Death-Valleys in Nordamerika erlebt. Allein zu sein  mit den Elementen kann sehr aufregend sein.

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„Es macht die Wüste schön, dass sie irgendwo einen Brunnen birgt“, sagt der kleine Prinz von Saint-Exupery und beide kommen zu dem Schluß, daß das, was die Schönheit der Öde ausmacht,  unsichtbar ist. Die Suche nach dem  Brunnen und die Erkenntnis, dass es ihn gibt, auch wenn wir ihn nicht sehen, verleiht  neue Hoffnung und Energie und gibt unserer Durststrecke Sinn. Wer den Sinn erfaßt hat, der findet dann auch den Brunnen und so können aus Wüstenerfahrungen Früchte entstehen, die wir nie vermutet hätten.

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Erlebst du gerade Wüstenzeiten? Dann mach dich auf die Suche nach dem Brunnen. Er wartet auf dich.

Betty

P.S. Betty  heißt eigentlich Claudia Bettina und hat nach dem Burnout ein Jahr lang solche Wüstenerfahrungen durchlebt. Ihr konntet den mühsamen Weg zurück in ein zuversichtliches Leben mit  verfolgen. Die bisherigen Artikel sind aus der Reflektion und dem Ringen um Auseinandersetzung mit dem Erlebtem entstanden. Ab jetzt: Mehr nach vorn als nach hinten schauen. Die Dinge neu angehen und Gutes erwarten. Bist du dabei?

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