Wie geht Burnout? Meine Story.

Du bist näher dran, als du denkst

Noch immer ist der Begriff Burnout für die meisten Menschen sehr diffus, wird entweder hochkarätigen Managern vorbehalten oder in Richtung „Klapse“ verbannt.
Wörtlich übersetzt bedeutet es ganz einfach „Ausgebrannt sein“ und trifft es damit sehr gut. Ausgebrannt und er-schöpft. Keine Reserven, auf die man zurückgreifen kann. Leer, inhaltslos, verbraucht. Um es bildlich zu beschreiben: ein Ballon, dem ohne Stöpsel die Luft ausgeht, der zunächst immer höher steigt, wild durch die Gegend fliegt und am Ende in sich zusammen fällt.

Wer glaubt, das könne ihm nicht passieren, ist auf einem gefährlichen Irrweg, so wie ich früher.
Depressionen? Nur was für mitleidige Weicheier, nichts für Leute, die mit beiden Beinen mitten im Leben stehen. Oder? Oder!

Gerade, wenn sich Routinen eingespielt haben, im Beruf, im Privatleben, wo Begeisterung und Engagement in immer größer werdende Belastung und Eingleisigkeit wechseln, Anerkennung ausbleibt und keine Aussicht auf Veränderung erkennbar ist, kann man einem Burnout gefährlich nah kommen. Ich habe einige Freunde, die mir während meiner Krankheitsphase mit viel Verständnis treu zur Seite standen und die aus meinem dafür inzwischen geschärften Blick selbst kurz davor stehen, krank zu werden.

Ich möchte deshalb aus meinem Erleben heraus Menschen sensibel machen, den schleichenden Prozess rechtzeitig zu erkennen und zwischen einer normalen Erschöpfung zu unterscheiden. Hilfreich dazu sind auch die bei Wikipedia aufgeführten Punkte.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Burn-out

Auslöser

Sind bei intensiven Arbeitsperioden entweder ein bestimmtes Ereignis, Disput oder empfundene Niederlage, die einem vor Augen hält, dass der persönliche Einsatz nicht ausreicht oder nichts wert ist, weil er auch nicht wertgeschätzt wird. Es fehlt die Anerkennung, die für normale Motivation langfristig nötig ist.
Es kann auch extreme Dauerbelastung dazu führen, an einen Punkt zu kommen, wo man merkt, dass Nerven und Kräfte nicht mehr ausreichen, den Anforderungen stand zu halten.
Vor allem die Erkenntnis, dass sich bei aller Anstrengung nichts positiv verändern wird, kann Burnout auslösen.
Betroffene sind deshalb meist sehr
> ehrgeizig, akkurat, engagiert, umsichtig, mitfühlend, einsatzfreudig, leistungsorientiert.

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Merkmale

Zunächst versucht man, sich dem Stress zu beugen und verausgabt sich immer mehr.
Man will sich und anderen beweisen, dass man den Herausforderungen gewachsen ist und vergisst dabei, sich selbst aufzutanken.
Statt sich weiter zu verrennen, müsste man mehr Pausen nehmen, Entspannung und Abstand planen, die schönen Seiten des Lebens und die eigenen Stärken bewusst für sich nutzen. Ausserdem sich öfter mal klar machen, dass man für andere längst nicht so wichtig ist, wie man selbst meint und man durchaus abkömmlich sein kann, wenn man nur will.
Ich wage zu behaupten, dass, wenn dies generell zum Lebensstil gehören würde, einem Burnout vorgebeugt werden könne.

Statt dessen beginnt hier der Teufelskreis: man meint, es ginge nicht ohne einen, das Delegieren fällt schwer. Ausserdem kommt man weder innerlich noch äußerlich zur Ruhe. Man fühlt sich wie aufgezogen. Ich habe mich extrem vital gefühlt, jeden Tag Sport gemacht. Konnte nicht mehr still sitzen und hatte großen Bewegungsdrang. Statt dies als Warnsignal zu sehen, glaubte ich, noch mehr leisten zu können und zu müssen. Man kämpft verbissen wie ein Hamster im Rad.
Dabei konnte ich an der verfahrenen beruflichen Situation nichts mehr ändern. Der Zenit war bereits überschritten. Man verkennt die Dinge, hat nur noch einen Tunnelblick und bezieht alles auf sich, und kann sich kaum noch in andere hineinversetzen, ist nicht mehr aufgeschlossen für Neues.
Dabei reagiert man vielleicht auch über, fühlt sich ungerecht behandelt, wird zynisch und misstrauisch. In meinem Fall sah ich die Kündigung als letzten Ausweg. Ein schwerwiegender Schritt, da ich meine Arbeit an sich sehr liebte.
Bis zu diesem Punkt verging für mich ein halbes Jahr.

Ich fand gleich eine neue Stelle, aber statt die Dinge ruhiger angehen zu können, litt ich nun unter extremen Konzentrationsmangel. Abläufe mussten mir jeden Tag neu und immer wieder erklärt werden. Nach 2-3 Stunden war ich total erschöpft. Dazu kamen Minderwertigkeitsgedanken, weil man den Anforderungen nicht gerecht wurde. Die Skepsis der Kollegen verstärkten das.
Jetzt kam das Schlimmste: mühsam konnte ich die aufkommenden Tränen zurückhalten. Die Anstrengung dazu raubte mir die letzte Kraft. Den Feierabend verbrachte ich täglich aufgelöst auf der Couch. Die Tränenflut nahm immer mehr unkontrolliert ihren Lauf. Egal, ob unterwegs oder zu Hause, immerzu kullerten Tränen. Das war besonders in der Öffentlichkeit peinlich, aber das Verdrängen wollen machte es immer schlimmer. Als ich einsah, nicht mehr arbeiten zu können, musste ich auch diese Stelle aufgeben.

Nach 8 Wochen akuter Heulattacken ging ich dann zum Arzt, bekam Antidepressiva und begann eine Psychotherapie.
Mit den Tabletten ließ das ständige Heulen nach, aber ich fühlte mich nun im Innern unbeteiligt. Die Hochzeit meiner Tochter erlebte ich als ein stiller Beobachter, unfähig, mich einzubringen.
Statt dessen nistete sich ein tiefe Traurigkeit ein, die mich wellenartig überrollte, mir jede Hoffnung und Perspektive nahm. Das Schlimmste waren die Kämpfe in meinem Kopf. Selbstanklagen und Zweifel beschäftigten mich unentwegt, nahmen mir alle Kraft. Non stop drehte sich das immer gleiche Gedankenkarussell. Ich schleppte mich mühsam durch den Tag.

Simple Entscheidungen, wie beim Einkaufen von Lebensmitteln, zerrissen mich fast. Ich fühlte mich überfordert und nicht in der Lage, etwas auszuwählen. Mehrmals rannte ich panisch wieder aus einem Geschäft, ohne Dinge gekauft zu haben.
Die einfachsten Handgriffe zu Hause fielen schwer. Kleine Aufgaben wie das Tischdecken machten mich völlig konfus, immer wieder musste ich die Gedecke ergänzen. Ich wusste nicht, wo ich anfangen sollte, um z. Bsp. eine Mahlzeit zuzubereiten. Stand das Gedankenkarussell einmal still, war eine völlige Leere im Kopf.
Außerdem litt ich unter Antriebsschwäche. Ich konnte mich zu nichts aufraffen, lag meist apathisch auf der Couch. Ich, die ich immer busy war und anderen manchmal hyperaktiv vorkam!

Habe ich früher dicke Wälzer in einer Woche gelesen, so kam ich nun über 2-3 Seiten nicht hinaus und auch die musste ich immer wieder lesen, weil ich das Gelesene sofort vergaß. Das Vergessen aktueller Dinge war extrem, ich konnte mir weder Gesprächsinhalte noch Nachrichten merken, die Verletzungen jedoch, die ich empfunden hatte, bis ins Detail gegenwärtig. Auffallend war auch ein häufiges Erschrecken über Geräusche und plötzlich ins Sichtfeld kommende Personen.

Obwohl die normalen geistigen Fähigkeiten eingeschränkt schienen, entwickelte sich besondere Sensibilität für Vorgänge, denen man sonst keine Beachtung schenkt, ähnlich wie Kinder oder Behinderte es erleben mögen. Ich fühlte, wenn andere über mich redeten und wusste, wenn jemand log. Ich konnte mich plötzlich in Menschen hineinversetzen, die mir nicht einmal nahestanden, aber selbst seelisch litten. Dabei bin ich normalerweise ein eher berechnender, ergebnisorientierter Mensch und nicht besonders emphatisch veranlagt.

Wie eine schwere Decke lag die Depression auf mir, drückte mich im wahrsten Sinne des Wortes nieder und ich fühlte mich unfähig, sie abzulegen. Selbst das Bewusst machen schöner Momente und Dinge, das vor Augen führen kostbarer Schätze wie das Wissen, geliebt zu werden, Freunde zu haben, körperlich gesund zu sein, vermochten nicht die tiefe Traurigkeit zu vertreiben, was zusätzlich ein schlechtes Gewissen hinterließ. In der Fachsprache wurde das bei mir als „mittelgradige depressive Episode“ eingestuft.

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Die Therapie

Eine Therapie ist sehr empfehlenswert, allerdings kann man auch nur soviel von ihr erhoffen, wie man selber bereit ist, an sich zu arbeiten. Sie hilft einem, den Blickwinkel zu verändern und sich selbst besser zu verstehen. Für jemand, der sonst alle seine Sinne beisammen hatte und immer aktiv war, ist es katastrophal, auf einmal so neben sich zu stehen. Man lernt sich neu kennen und das ist erst einmal erschreckend. Zu wissen, dass man gerade diese oder jene Sache früher gerne oder leicht gemacht hat und momentan nicht dazu in der Lage ist, gibt Zweifel an sich selbst auf und die Frage, ob sich das je wieder ändert.
Und hier setzt die Therapie an.

Sie nimmt einem den Druck, indem sie vermittelt: du bist gut so wie du bist. Du bist nicht das Problem. Die Psyche ist ein Teil des Körpers, der wie alle anderen Teile angreifbar ist und krank werden kann. Beim Burnout ist das psychische Immunsystem auf Grund langjähriger Vernachlässigung oder Stress zusammengebrochen.
Wie bei einem Computer, bei dem zu viele Fenster geöffnet sind und der immer langsamer läuft, bis er festgefahren ist.

Die Therapie lässt dich diesen wirren Zustand als vorübergehende Krankheit erkennen.
Krankheit braucht Zeit und Akzeptanz. Das nimmt den Druck, aus sich selbst den Weg zurück finden zu müssen.
Mein Therapeut versicherte mir immer wieder, dass ich meine Fähigkeiten zurück erlangen würde, wenn die Seele gesundet ist. Heute weiss ich, dass er Recht hatte und bin sehr dankbar, darin bestärkt worden zu sein.

In der Therapie wird der Kontext beleuchtet, in dem man lebt und aufgewachsen ist. Verhaltensmuster werden herausgearbeitet. Ehrlichkeit mit sich selbst geübt. Eigene Selbstbildnisse über Bord geworfen, neue gezeichnet. Selbstkritik wird in positive Bahnen gelenkt.
Fragen dürfen gestellt werden und die Antworten als Lebenshilfe verstanden wissen.
Empathie wird gefördert, Verletzungen benannt, Selbstmitleid zugelassen.
Harte Arbeit, die unter Anleitung nur von mir selbst vollbracht werden kann.

Antidepressiva

können helfen, die Krankheit nicht eskalieren zu lassen. Wie ich bereits erwähnte, stoppten sie bei mir die unkontrollierte Tränenflut.
Aber sie nehmen einem auch positive Emotionen, man wird gewissermaßen gefühlsarm. Der Begriff „Fröhlichmacher“ in diesem Zusammenhang ist also nicht ganz treffend.
Ausserdem können sie starke körperliche Anspannung verursachen. Manchmal fürchtete ich, dass z. Bsp. Gläser in meinen Händen zerdrückt werden könnten, so verkrampft waren meine Muskeln.
Der Schlaf-Wachrhytmus gerät durcheinander und ebenso der Stoffwechsel. Ich habe in 8 Monaten 5 Kilo zugenommen.
Ich fühlte mich mit den Tabletten zunehmend unwohl und hatte große Angst, dauerhaft abhängig zu werden. In gewisser Weise ist man das auch schon nach kurzer Zeit.
Möchte man davon wegkommen, muss man das Mittel langsam ausschleichen, also nach und nach die Dosis verringern. Ich habe das in Eigeninitiative getan, Psychiater wie Therapeuten rieten mir davon ab. Es gehört tatsächlich sehr viel Willensstärke dazu, nach 8 Monaten war ich frei.
Geholfen hat mir dabei das frei verkäufliche Nahrungsergänzungsmittel 5- HTP mit dem Wirkstoff Tryptophan, der veranlasst, dass Serotonin die Blut- Gehirn-Schranke durchbrechen und im Gehirn freigesetzt werden kann. Es wird aus der afrikanischen Schwarzbohne gewonnen.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/5-Hydroxytryptophan

Obwohl ich nach dem Absetzen gut klar kam, schien mich das Ganze 8 Wochen später wieder einzuholen. Mitten in einem wunderschönen Urlaub überfluteten mich Wellen schierer Verzweiflung. Später sah ich einen Bericht, dass dies die Heimtücke der Antidepressiva ist, wenn man nicht langsam genug ausschleicht. Die meisten Menschen werden an dieser Stelle rückfällig in der Einnahme. Ich habe es tapfer durchgehalten, weil ich weiss, dass man sich damit auf Dauer nichts Gutes tut.
Leider sind die Ärzte sehr leichtfertig und großzügig im Verschreiben, mir wurde mehrfach von Verschiedenen eine Dosiserhöhung angeboten als offenbar einzige Handhabe der Spezialisten.
Ich möchte jedenfalls davor warnen, bereits bei leichten depressiven Verstimmungen darauf zurückzugreifen. Verschreibungspflichtige Mittel bei schweren Beeinträchtigungen sollte man möglichst nur so lange wie äußerst notwendig nehmen.

Was hilft?

Für mich war “ Progressive Muskelentspannung“, PMR, die ich als Audio-Datei hörte, sehr hilfreich. Oft bin ich darüber eingeschlafen. Draussen sein, Garten, Spaziergänge, ein bisschen Sport ohne Druck, Lesen, Nachdenken. Das Nichtstun genießen zu können, war meine schwerste Lektion. Um das Gefühl zu haben, etwas geleistet zu haben, ist es gut, das Wenige aufzuschreiben am Abend. Das es okay ist, wenn die Liste nur aus 1-2 Punkten besteht,  muss man akzeptieren lernen.

Wenn man soweit fit ist, dass man sich der Aussenwelt ohne Druck wieder stellen möchte, kann ehrenamtliche Arbeit wohltuend sein, weil man seinen Fokus von sich auf andere lenkt. Ich habe mich nach einem halben Jahr zum Vorlesen in zwei Grundschulen der Region in den Unterricht fest einplanen lassen. Ich schrieb Verlage an und stellte meine Arbeit vor und es kamen tatsächlich eine Menge Pakete mit den herrlichsten Kinderbüchern. Ein erster Erfolg, aus meiner Lethargie herauszukommen. Auch auf Flohmärkten kaufte ich Bilderbücher. Man braucht eine Menge Material, um zweiwöchentlich 5 Klassen „versorgen“ zu können. Dabei musste ich um 7.30 in der einen Schule, um 9.00 bereits 20 km weiter in der anderen sein. Mehrere Stunden der Vorbereitung war nötig, um altersgerechte Texte in der vorgegebenen Zeit auszusuchen. Das forderte mich heraus und brachte meinen Geist wieder in Gang und Struktur in mein Einerlei. Die Kinder und Lehrer waren begeistert und gaben mir mental viel zurück, von dem was ich finanziell und zeitlich einsetzte. So schuf ich mir einen eigenen kleinen Job, wenn auch unbezahlt. Ausserdem engagierte ich mich in einem Flüchtlingsverein. Auch hier bekam ich viel Dankbarkeit und Anerkennung, nach der ich mich im Job so verzweifelt vergeblich gesehnt hatte.

So geht also Burnout

Es ist sicher ein Merkmal unserer Zeit und unserer Gesellschaft, sich zu verausgaben. Zu viele Angebote und Erwartungen.
Man möchte und muss mithalten, muss Allrounder sein, besonders Familie und Beruf sind da die Gefahrenstellen. Wo unsere Vorfahren sich trotz harter Arbeit Zeit nehmen konnten, beanspruchen diese Leerläufe nun soziale Medien und Netzwerke. Man muss sich also nicht wundern, wenn man dabei selber „leer läuft“ im wörtlichen Sinn.
Achtsamkeit ist das neue Trendwort, aber keiner weiss so richtig, wie das geht. Man hat wohl auch Angst, sich dabei ins Aus zu schießen. Bei mir ist es leider auch so gekommen. Aber ich habe in diesem Jahr Auszeit viel gelernt. Über mich und die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Und das sind bei aller Geschäftigkeit immer noch die Beziehungen. Zum Partner, zur Familie, zu Freunden. In meinem Fall auch zu Gott.
Menschen, denen ich vertraut habe, wendeten sich ab. Andere, von denen ich es nie erwartet hätte, stellten sich zu mir. In Krisen zeigt sich, was echt ist und Bestand hat. Es gibt nichts Kostbareres, als zu wissen, man ist geliebt von Menschen, die da sind, wenn man sie braucht, mir zur Seite stehen und notfalls hindurch tragen. Diese Menschen sind es aber auch wert, dass man sich Zeit für sie nimmt, wenn es einem gut geht, auch und gerade, wenn man beschäftigt und im Stress ist. Glaub mir: Vorbeugen ist besonders bei Burnout besser als Heilen.

Claudia Bettina

Acht haben auf die Klippe!

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Abschliessen möchte ich mit zwei Zitaten von Hermann Hesse:

„Nicht jedem Menschen ist es gegeben, eine Persönlichkeit zu werden, die meisten bleiben Exemplare, und kennen die Nöte der Individualisierung gar nicht. Wer sie aber kennt und erlebt, der erfährt auch unfehlbar, daß diese Kämpfe ihn mit dem Durchschnitt, dem normalen Leben, dem Hergebrachten und Bürgerlichen in Konflikt bringen. Aus den zwei entgegengesetzten Kräften, dem Drang nach einem persönlichen Leben und der Forderung der Umwelt nach Anpassung, entsteht die Persönlichkeit. (Hermann Hesse: Stufen des Lebens. Briefe, S. 29)“

“ …Enttäuschung mag an sich kein Schade sein, Ernüchterung kann auch Sieg bedeuten, aber die meisten Berufe…..spekulieren in ihrer jetzigen Organisation auf die egoistischen, feigen, bequemen Instinkte des Menschen.
Er hat es leicht, wenn er fünfe gerade sein lässt, wenn er sich duckt, wenn er den Herrn Vorgesetzten nachahmt;
und er hat es unendlich schwer, wenn er Arbeit und Verantwortlichkeit sucht und liebt.
…. Die Geistigen finden hier eine gefährliche Klippe…. Sie sollen sich nicht vom Beruf abhängig machen.“
( Hermann Hesse, Sammlung, „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ )

 

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Ein Gedanke zu „Wie geht Burnout? Meine Story.

  1. Hildchen

    Super!!! Mich beeindruckt am meisten die Selbsteinschätzung und das Analysieren der Wege aus dem Tief …prima…Hilfe suchen, aber immer positiv versuchen, sich aus den Gängen zu befreien. Bemerkenswerte Eindrücke und Erkenntnisse!! Alles Gute

    Antworten

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