Herz- wo bist du? Mein Lebensmittelpunkt

Ein Indianer und ein Weißer treffen sich zu Verhandlungen im Saloon.

Sagt der Indianer: „Hier zirpt irgendwo eine Grille.“ Der Weiße darauf: „Selbst wenn, die könntest du bei diesem Lärm hier sowieso nicht hören.“ Der Indianer geht vor die Tür und zeigt dem Weißen die Grille, die im Strauch daneben sitzt. „Gutes Gehör“ lobt der Weiße, „ihr seid eben Kinder der Wildnis“. Wieder im Saloon, lässt der Indianer unbemerkt eine Münze fallen. Sofort schaut der Weiße unter den Tisch. „Gutes Gehör“, lobt der Indianer…

Ein Indianer und ein Weißer treffen sich

Die Geschichte lässt offen, in welche Kategorie der Indianer die Weißen daraufhin schiebt, aber sie macht deutlich, daß wir unsere Aufmerksamkeit stets darauf richten, was uns wirklich wichtig ist.

Von jeher gilt das Herz poetisch als Zentrum unseres Wesens, zu dem all unsere Empfindungen zusammenlaufen. Also mein Lebensmittelnpunkt, um den sich meine Welt dreht. Was macht ihn aus? Bin ich irgendwo ganz „mit dem Herzen dabei“? Worauf ist mein Fokus scharf gestellt? Oder habe ich aus dem Blick verloren, was mir so wichtig war?  Drehe ich mich vielleicht nur um die eigene Achse? Bin ich noch auf der Zielgeraden? Habe ich überhaupt ein Ziel?

Ein Indianer und ein Weißer treffen sich

Ich glaube, es ist sogar existentiell, sich diese Fragen zu beantworten, denn in Zeiten allgemeiner und ganz persönlicher Verunsicherung laufe ich Gefahr, mich mühsam auf Umwegen zu plagen und in Sackgassen stecken zu bleiben, wenn ich nichts habe, wofür sich ein Ankommen lohnt. Ein Lebensziel zu haben, statt der Gedankenlosigkeit zu verfallen, treibt mich an und gibt neue Energie. Die Bibel drückt das unmissverständlich aus: “ …denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“ ( Matth. 6,21)

Ein Indianer und ein Weißer treffen sich

Geh‘ auf Schatzsuche! Es muss nicht der Mittelpunkt der Erde sein. Es reicht der deines Lebens. Dann wirst du dein Herz auch wieder fühlen und kannst sogar wieder Feuer fangen…

Betty

PS: Ich habe mein Ziel gefunden, auch wenn die Route nicht immer klar ist. Die Bibel ist dabei meine „Schatzkarte“.

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